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Unverändert tiefer Referenzzins

01.12.2019

Senkung 2020 realistisch.

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Steuern / Personelles

13.11.2019

Zum Jahresende nachfolgend einige aktuelle Informationen:

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Keine Änderung des mietrechtlichen Referenzzinses

02.06.2019

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Unverändert tiefer Referenzzins

01.12.2019

Unverändert tiefer Referenzzins – Senkung 2020 realistisch

Der hypothekarische Referenzzinssatz für die Mieten bleibt auch ab dem 3. Dezember
2019 unverändert bei 1,5%. Bei bestehenden Mietverhältnissen gibt es daher keinen
aktuellen Bedarf zur Mietzinsanpassung. Aufgrund der extrem hohen Anzahl
leerstehender Wohnungen erwarten Fachleute für 2020 allerdings sinkende
Anfangsmieten.

Der vom Bundesamt für Wohnungswesen vierteljährlich publizierte hypothekarische
Referenzzinssatz für die Mietzinsen liegt am 2. Dezember 2019 weiterhin bei 1,5%. Der
zugrundeliegende Durchschnittssatz ist allerdings weitergesunken. Der HEV Schweiz hält daher
eine Senkung des Referenzzinssatzes im kommenden Jahr für realistisch.

  • Dank der weiterhin tiefen Hypothekarzinsen und der schwachen Teuerung können die
    Bestandesmieten trotz der grossen Investitionstätigkeit der Vermieter für Unterhalt und
    wertvermehrende sowie energetische Mehrleistungen weitgehend konstant gehalten
    werden. Die Belastung der Haushaltseinkommen des Mittelstandes mit Wohnkosten ist seit
    über 20 Jahren stabil. Im Schnitt geben die Schweizer Haushalte ca. 15 bis 20 Prozent ihres
    Einkommens für das Wohnen aus.

  • Eine Mietwohnung in der Schweiz kostet durchschnittlich 1330 Franken pro Monat. Das liegt
    vor allem daran, dass langjährige Mieter von tiefen Mietzinsen profitieren, während die
    ausgeschriebenen Mietzinse bei Neuvermietungen höher liegen. Aufgrund der regen
    Bautätigkeit stehen allerdings inzwischen schweizweit über 75‘000 Wohnungen leer. Laut
    der neuesten HEV Immobilienumfrage erwarten Immobilienfachleute daher für 2020
    sinkende Anfangsmietzinsen.

Kein aktueller Handlungsbedarf bei den Mietzinsen
Bei Mietverhältnissen, deren Mietzinse bereits auf einem Referenzzinssatz von 1,5% basieren,
besteht kein Handlungsbedarf. Beruht der Mietzins noch auf einem höheren Referenzzinssatz,
gilt es aufgrund der aktuellen Kostenstände einen Senkungsbedarf zu prüfen: Eine Reduktion
des Referenzzinssatzes um ein Viertelprozent entspricht einer Mietzinsreduktion von 2,91%.
Dagegen kann der Vermieter 40 Prozent der Teuerung sowie allgemeine Kostensteigerungen
(Unterhaltsteuerung, Gebührensteigerungen etc.) und wertvermehrende Investitionen geltend
machen. Ein Senkungsanspruch besteht gemäss Gesetz sodann nur, wenn aufgrund der
Referenzzinsreduktion mit dem bestehenden Mietzins ein übersetzter Ertrag erzielt wird. Bei
Altliegenschaften kann sich der Vermieter auch auf die Orts- bzw. Quartierüblichkeit des
Mietzinses berufen. In einem allfälligen Verfahren ist der zulässige Ertrag respektive die
Ortsüblichkeit des Mietzinses durch den Vermieter nachzuweisen.

Nützliche Unterlagen und Hilfsmittel zum Thema Mietzinsanpassungen
Zu beziehen via Mitgliedersekretariat des HEV Schweiz, 044 254 90 20; NVxbU1p1XVBDGEZWXUJQXE8bVl0@nospam:
- HEV-Handbuch der Liegenschaftsverwaltung (überarbeitete Auflage 2016)
- HEV-Broschüre: Zahlen & Fakten für die Mietrechtspraxis (überarbeitete Auflage 2018)
- Mietzinsrechner: https://www.hev-schweiz.ch/vermieten/mietverhaeltnis/mietzinsrechner/

Quelle: HEV Schweiz


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