Vertrauen verpflichtet

Tiefer Referenzzinssatz begünstigt stabile Mie...

04.12.2018

Hypothekarische Referenzzinssatz weiterhin auf 1,5%.

Mehr Infos

Handouts Unico Treuhand-Forum 2018

08.11.2018

Die Unterlagen des 14. Unico Treuhand-Forums stehen zum Download bereit.

Mehr Infos

Update Juli 2018

26.07.2018

Infos über Datenschutz-Grundverordnung, MWST, Vorsorge, und RAB

Mehr Infos

Update Juni 2018

06.06.2018

Umsetzung ISO 20022

Mehr Infos

Nachfolgeregelungen /-Planung

26.05.2018

Erfolgreiche Nachfolge- regelungen ist ein Herzensanliegen der Unico Treuhand...

Mehr Infos

Pensionsplanung mit Voraus- und Weitsicht

26.05.2018

Wir wollen Ihnen in Ihren Fragen vor, während und nach der Pensionierung ein...

Mehr Infos

Tiefer Referenzzinssatz begünstigt stabile Mieten.

04.12.2018

Mediencommuniqué HEV Schweiz vom 3. Dezember 2018

Unverändert tiefer Referenzzins begünstigt stabile Mieten

Der hypothekarische Referenzzinssatz für die Mietzinsen bleibt auch am 3. Dezember 2018 unverändert auf dem Niveau von 1,5%. In bestehenden Mietverhältnissen besteht dadurch kein aktueller Bedarf zur Mietzinsanpassung. Bei Neuvermietungen drückt die weiter gestiegene Anzahl leerstehender Wohnungen auf die Anfangsmieten.

Der vom Bundesamt für Wohnungswesen vierteljährlich publizierte hypothekarische Referenzzinssatz für die Mietzinsen liegt auch am 3. Dezember 2018 weiterhin bei 1,5%. Der Hauseigentümerverband Schweiz rechnet auch für die kommende Publikation des Referenzzinssatzes im Frühling 2019 nicht mit einer Änderung.

  • Dank der weiterhin tiefen Hypothekarzinsen und der schwachen Teuerung kann mit weiterhin relativ stabilen Bestandesmieten gerechnet werden. Dies trotz der grossen Investitionstätigkeit der Vermieter für Unterhalt und wertvermehrende sowie energetische Mehrleistungen. Die Belastung der Haushaltseinkommen des Mittelstandes mit Wohnkosten ist seit Jahren stabil bei ca. 20%.
  • Die aktuelle Leerwohnungsquote 2018 hat sich auf 1,62% erhöht. Schweizweit stehen 59'700 Mietwohnungen leer. Die Wohnbauproduktion läuft weiter auf Hochtouren. 2018 wird ein Wert von rund 50’000 erstellten Wohnungen erreicht und 2019 dürfte es in dieser Grössenordnung weitergehen. Ein weiterer Anstieg der Leerwohnungen ist somit zu erwarten. Der Anteil der Mietwohnungen an der Wohnbauproduktion bleibt hoch. Die grössere Auswahl an Mietwohnungen wird die Anfangsmietzinse in neuen Mietverträgen weiter drücken.

Kein aktueller Handlungsbedarf bei den Mietzinsen

Bei Mietverhältnissen, deren Mietzinse bereits auf einem Referenzzinssatz von 1,5% basieren, besteht kein Handlungsbedarf.
Beruht der Mietzins noch auf einem höheren Referenzzinssatz, gilt es, aufgrund der aktuellen Kostenstände einen Senkungsbedarf zu prüfen: Eine Reduktion des Referenzzinssatzes um ein Viertelprozent entspricht einer Mietzinsreduktion von 2,91%. Dagegen kann der Vermieter 40 Prozent der Teuerung sowie allgemeine Kostensteigerungen (Unterhaltsteuerung, Gebührensteigerungen etc.) und wertvermehrende Investitionen geltend machen. Ein Senkungsanspruch besteht gemäss Gesetz sodann nur, wenn aufgrund der Referenzzinsreduktion mit dem bestehenden Mietzins ein übersetzter Ertrag erzielt wird. Bei Altliegenschaften kann sich der Vermieter auch auf die Orts- bzw. Quartierüblichkeit des Mietzinses berufen. In einem allfälligen Verfahren ist der zulässige Ertrag respektive die Üblichkeit des Mietzinses durch den Vermieter nachzuweisen.

Nützliche Unterlagen und Hilfsmittel zum Thema Mietzinsanpassungen

Zu beziehen via Mitgliedersekretariat des HEV Schweiz, 044 254 90 20; info(at)hev-schweiz.ch:
-    HEV-Handbuch der Liegenschaftsverwaltung (überarbeitete Auflage 2016)
-    HEV-Broschüre: Zahlen & Fakten für die Mietrechtspraxis (überarbeitete Auflage 2018)

Zum Mietzinsrechner HEV Schweiz 

Quelle: HEV Schweiz


Wir sind seit über 25 Jahren für KMU unterwegs.